Solo-Mamas – verbunden statt allein
Anlaufstellen für mehr Verbindung, kleine Inseln im Alltag und Unterstützung.
Als Alleinerziehende Kontakte zu finden und einen Abend nur für dich einzuplanen, klingt leichter gesagt als getan. Zwischen Job, Kind und Haushalt bleibt oft kaum Zeit für neue Menschen oder bestehende Freundschaften. Trotzdem ist es möglich – wenn du weißt, wo du anfangen sollst.
Hier zeige ich dir konkrete, sofort umsetzbare Wege, wie du lokale Treffen, Mama-Abende, Meetups oder Netzwerke findest und kleine Momente für dich selbst einbaust.
1. Lokale Netzwerke für Alleinerziehende in deiner Stadt
Viele Städte bieten spezielle Angebote für Alleinerziehende – ideal für Austausch, Unterstützung und neue Freundschaften:
Verband & Selbsthilfe – VAMV
- Bundesweite Anlaufstellen, Beratung und Veranstaltungen
- Eltern-Kind-Gruppen, Gesprächskreise und Stammtische
- Rechtliche und soziale Informationen
Beispiele: Berlin, Frankfurt, Karlsruhe und andere Städte haben aktive Ortsgruppen
Mehr Infos hier

Meetup & Online-Gruppen
- Gruppen wie „Single Parents“ oder „Alleinerziehende“
- Gemeinsame Spaziergänge, Stammtische oder Mama-Abende
- Locker, unkompliziert und lokal
Beispiele: Berlin Parents Meetup Group, Heidelberg Single Parents Community
Meetup entdecken
Wohlfahrtsverbände & kommunale Angebote
- Caritas, Diakonie, Familienzentren
- Regelmäßige Treffen und Eltern-Kind-Angebote
- Infos oft über Jugendamt oder Rathaus abrufbar
Schnelle Freizeit-Plattformen
- Spontacts, GemeinsamErleben und ähnliche Apps
- Kurzfristige Aktivitäten: Spielplatztreffen, Ausflüge, kleine Events
👉 Mein Tipp: Starte klein: Wähle eine Gruppe oder Plattform aus und probiere es einfach einmal aus. Oft reicht ein erster Schritt, um das Gefühl von Isolation zu durchbrechen. Schon ein Spaziergang mit anderen Alleinerziehenden kann dir das Gefühl geben, nicht alleine durch diesen Alltag zu gehen.
2. Digitale Netzwerke – Austausch auch von Zuhause
Wenn es dir schwerfällt, abends noch das Haus zu verlassen, bieten digitale Gruppen eine gute Möglichkeit, trotzdem in Verbindung zu kommen:
- Facebook-Gruppen („Alleinerziehend in München“, „Single Moms Hamburg“ usw.)
- Nebenan.de, um Nachbarn mit ähnlicher Situation zu finden. Mehr infos hier
- Meet5-App, um kleine Treffen in entspannter Runde zu organisieren. Link hier
Online-Kontakte können eine erste Brücke sein – viele entwickeln sich später zu echten Freundschaften.

3. Kleine Auszeiten bewusst einplanen
Auszeiten für dich selbst sind genauso wichtig wie Arzttermine oder Elternabende. Plane sie fest ein:
- Salsa- oder Tanzabend: Bewegung, Musik, neue Gesichter
- Kreativ-Workshops: Malen, Töpfern, Kochkurs
- Mama-Abend: locker, mit Lachen und Austausch
Ich weiß selbst, wie schwer es ist, Energie für einen Abend aufzubringen. Aber jedes Mal, wenn ich mich doch aufraffe, merke ich: es lohnt sich.
Schon ein Abend im Monat kann dir Kraft schenken und kleine Inseln im Alltag schaffen.

4. Mut zum ersten Schritt
Der erste Schritt ist oft der schwerste – aber er lohnt sich. Jeder neue Kontakt ist ein Anker:
- Du erkennst, dass du nicht alles allein stemmen musst.
- Du lernst, Momente zu teilen und Unterstützung anzunehmen.
- Du erlebst neue Impulse, Energie und Spaß – für dich und dein Kind.
👉 Fazit:
Treffen und Netzwerke für Alleinerziehende gibt es mehr, als man auf den ersten Blick denkt – von offiziellen Verbänden über spontane Apps bis hin zu kleinen Mama-Abenden. Erlaub dir, diese Möglichkeiten zu nutzen, und schaffe dir so kleine Inseln, die dir Kraft geben.
